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Gemeinde Arrach - Stellenausschreibung

Gemeinde Arrach - Stellenausschreibung 
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Die Gemeinde Arrach stellt für den gemeindlichen Kindergarten
„St. Leonhard“ ab 02. April 2012 befristet bis vorläufig 31. August .2013 eine(n) 

Erzieher(in) für die Kindergarten- und Gruppenleitung 

in Teilzeit (35 Stunden / Woche), Mo.- Frei. von 07:00 bis 14:00 Uhr,
als Mutterschafts- und Elternzeit-Vertretung ein. 

Die Entlohnung und Einstellung erfolgt entsprechend den Vorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse) richten Sie bitte bis spätestens 02.03.2012 an die Gemeinde Arrach, Rathausplatz 1, 93474 Arrach
(Tel.: 09943/9411-12 oder -20, Fax: 09943/9411-30, e-mail: poststelle@arrach.de)

Schmid
1. Bürgermeister

 

 

Generationswechsel beim Verein Naturpark Bayerischer Wald/Kötzting

 

 


Nach 19 Jahren im guten Miteinander ist beim Verein Naturpark Bayerischer Wald/Kötzting e.V. die Ära Egid Hofmann zu Ende gegangen. Zum Nachfolger des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung am Mittwoch den Arracher Bürgermeister Sepp Schmid.
Es war eine denkwürdige Zusammenkunft im Café Frank in Rimbach ¬ mit vielen Informationen, hohem Unterhaltungswert, aber auch nachdenklich stimmenden Tönen. “Ich werde alles tun, um der Verantwortung gerecht zu werden³, versicherte der neue Vorsitzende Sepp Schmid in seiner Antrittsrede.
Mit dem Naturpark war er schon von Kind auf verbunden, schlüpften doch auf einem Grundstück
seines Vaters in Hinterhaibühl die ersten Auerhuhn-Singerl. An seinen Amtsvorgänger Egid Hofmann überreichte Schmid zum Dank für die geleistete Arbeit eine Erinnerungstafel. Hofmanns Verdienste sollen noch mit der
goldenen Ehrennadel gewürdigt werden; ein entsprechender Vorschlag von Theo Amberger wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig befürwortet.
In der Diskussion sprach sich der Neukirchner Bürgermeister Sepp Berlinger dafür aus, das Altlandkreis-Denken im Naturpark durch einen Zusammenschluss der vier Bereiche im Landkreis zu überwinden. Ein Gedanke, mit dem sich der Gründungsvorsitzende Vitus Irrgang nicht recht anfreunden konnte, hatte es den Verein Kötzting doch schon im Vorfeld der Gebietsreform gegeben. Als größte Leistung des Vereins nannte Irrgang das Auerhuhn-Projekt mit Dr. Hans Aschenbrenner. Hofmann regte schließlich noch die Aufstellung von Panorama-Tafeln an Aussichtspunkten an, Irrgang einen Besuch auf der Burgruine Runding. Eine nachdenkliche Note bekam die ansonsten vorwiegend heitere Mitgliederversammlung durch den Beitrag von Matthias Simstich. “Es ist
unsinnig, wie wir leben³, klagte der pensionierte Förster unter Hinweis auf den gedankenlosen Umgang mit Ressourcen. Jeder einzelne sei gefordert, umzudenken, sagte er. Und der Naturpark sollte Reklame dafür machen. 

1. Vorsitzender Sepp Schmid (Arrach); 2. Vorsitzender Franz Müller
(Lohberg); Geschäftsführer Hans Braun (Landratsamt), Kassier Matthias Seidl
(Landratsamt); Beirat: Wolfgang Ludwig (Bad Kötzting), Xaver Gmach
(Hohenwarth), Theo Amberger (Rimbach), Ludwig Klement (Zandt); Johann
Aumeier (Miltach), Ludwig Baumgartner (Blaibach), Josef Dachs
(Grafenwiesen), Egid Hofmann (Neukirchen b. Hl. Blut); Delegierte für den
Dachverband: Sepp Schmid, Franz Müller, Egid Hofmann, Theo Amberger, Ludwig
Baumgartner 

(Bericht und Bild: Kötztinger Zeitung)

Die Gemeinde Arrach plant einen "Waldkindergarten"

Warum ein Natur- und Waldkindergarten?

Die Natur bietet ein natürliches Bewegungsumfeld, in dem die vielfältigsten Bewegungsmöglichkeiten und Sinneserfahrungen gemacht werden können. Der Wald mit seinen natürlichen Reizen wirkt ausgleichend und beruhigend im Gegensatz zur großen Reizfülle der heutigen Zeit. Sinnliche Wahrnehmung wird im Wald ganzheitlich ausgebildet. Das Kind erschließt sich seine Umwelt mit allen Sinnen: Geruch der Blätter, Erde und Blüten, Wachstum der Pflanzen, Beobachtung von Käfern, Insekten, Schnecken oder Tierspuren und Fühlen von Naturmaterialien. Die Bäume sind die Wände des Kindergartens, es gibt keine unmittelbare Einengung und die Geräuschkulisse ist gering.

Unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder können nebeneinander existieren: Kind die wild sein und toben, schreien oder rennen wollen, neben Kindern die Orte der Stille suchen und sich ruhig beschäftigen. Die Kinder sind nicht durch vorgefertigtes Spielzeug festgelegt und lernen ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Ein umgestürzter Baum ist heut ein Wippbaum, morgen eine Pferdekutsche und ein anderes Mal eine Rakete. Die Phantasie der Kinder wird gefordert und gefördert.

Der Wald stellt durch die natürlichen Hindernisse einen hohen Anreiz für Bewegung. Dort kann man laufen, hüpfen, klettern, bauen, matschen, kriechen, hangeln und balancieren. Die Kinder trainieren ihre Muskeln und den Gleichgewichtssinn und erwerben vielfältige motorische Fähigkeiten. Haltungsschäden oder Übergewicht wird vorgebeugt. Die Bewegungsvielfalt fördert zusätzlich einen leichteren Abbau von Aggressionen.

Bewegung ist der Schlüssel zu Sprache und mathematisches Verständnis.

Durch den täglichen Aufenthalt wird das Immunsystem gestärkt.

Die Kinder erfahren und erleben sich in der Natur als Teil des Ganzen. Sie lernen einen sorgsamen Umgang mit Pflanzen und Tieren und werden sensibilisiert für die wechselseitige Abhängigkeit von Natur, Mensch und Tier. Eine emotionale Beziehung zur Natur wird hergestellt und Wertschätzung und Verantwortung wird gelernt. Soziales Lernen nimmt in einem Natur- und Waldkindergarten einen hohen Stellenwert ein.

Bitte beachten Sie:

Um eine Entscheidung zum Waldkindergarten treffen zu können, beabsichtigt die Gemeinde, im Vorfeld eine Interessensbekundung durchzuführen. Dazu bitten wir alle Interessierten, das unverbindliche Anmeldeformular, nachstehend als Download, auszufüllen und bei der Gemeindeverwaltung abzugeben.

Das Ausfüllen des Formulars stellt noch keine verbindliche Anmeldung dar, sondern dient lediglich zur Prüfung, ob eine ausreichende Zahl von Kindern für einen Natur- und Waldkindergarten gemeldet werden könnten. 

Aufgrund der knappen Zeitspange wäre die Gründung einer Waldkindergartengruppe aller Wahrscheinlichkeit erst im Herbst 2012 mit Beginn des neuen Kindergartenjahres möglich.

Hier finden Sie das Formular zur Interessensbekundung für den Arracher Waldkindergarten zum Download!

Noch eine kurze Anmerkung:

Entgegen den Angaben im Formular ist eine Anmeldung, bzw. Interessensbekundung bis 31.12.2011 möglich. Erst dann können wir aufgrund der vorliegenden Anmeldezahlen eine Entscheidung bezüglich der Gründung treffen.

 

Die Einweihung der "Natur-Art-Parks" am 6.8.2011

        

Arrach baut an seiner Zukunft – weiteres „Highlight“ gesetzt

Einweihung der „Natur-Art-Parks-Arrach“ mit hochkarätigen Gästen – kirchliche Segnung


Nach fast fünfjähriger Bauzeit konnte im jungen Luftkurort Arrach nun wiederum ein weiteres Projekt zur Erhöhung der Attraktivität der heimischen Region fertig gestellt und seiner offiziellen Bestimmung übergeben werden. Im Beisein von vielen hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurde im Seepark von Arrach der 3,5 Kilometer lange „Klima-Terrain-Weg“, der durch die Natur-Art-Parks-Arrach führt, eingeweiht und kirchlich gesegnet.

Bürgermeister Sepp Schmid konnte als Gastgeber dazu Landrat Franz Löffler, Vize-Landrat Egid Hofmann, Pfarrer Kuriakose Cherupuzhathottathil, zahlreiche Bürgermeister-Kollegen aus dem Altlandkreis und der Arberregion, seinen Gemeinderat, seine beiden Amtsvorgänger Franz Xaver Winter und Albert Kieslinger sowie mehrere Vertreter der benachbarten Tourismusbüros begrüßen. Ein „Vergelts Gott“ fürs Kommen sprach er auch Michael Körner mit Gattin aus, der den Tourismusverband Ostbayern repräsentierte, Herrn Engelbert Schmaus vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg, Professor Dr. Dr. Jürgen Kleinschmidt vom Fachausschuss für Luftkurorte und dem Tourismusbeauftragten des Landkreises Cham, Albert Seidl. Dem Bauhof, den aktiven Helfern aus den Gemeindevereinen, den beteiligten Firmen und Betrieben entlang des Klima-Terrain-Rundweges, Hermann Geiger als Grundstücksverpächter, dem Glasdorf Weinfurtner mit Oskar und Richard Weinfurtner und dem Glaskünstler Homolka sowie dem Team der Tourist-Info sprach Schmid ebenfalls seinen Dank aus.

Eine besondere Würdigung erfuhr der geschäftsleitende Beamte der Gemeinde, Franz Zisler, der die Idee zu den Natur-Art-Parks-Arrach hatte. „Zu großen Projekten bedarf es großer Männer.“, so der Bürgermeister. Er bezeichnete ihn humorvoll als den „Papa vom NAPA“, der trotz technischer Hürden, bürokratischer Hindernisse und auch trotz mancher Kritiker und Nörgler sein Vorhaben weiterverfolgt hat. In den fast drei Jahren seiner Amtszeit habe er Zisler als unermüdliches Arbeitstier, als „Beamten mit Leib und Seele“ und „sympathischen Querdenker“ kennen gelernt. Als große Überraschung hatte er in ein Teilstück des großen grünen NAPA-Blattes am Parkplatz (Sammelpunkt für alle Führungen) den Namen des Initiators eingravieren lassen. Im Beisein von Franz Zisler und etlicher Ehrengäste wurde es dann wieder eingesetzt. Die Natur-Art-Parks-Arrach vernetzen örtliche Handwerksbetriebe, den Seepark, den Moorpark und den Energiepark auf Gut Kless. Sie schlugen mit 343 000 Euro zu Buche und wurden aus den laufenden Mitteln des Kurbeitrages finanziert. Dazu halfen auch der Naturparkverein und die Euregio.

Landrat Franz Löffler fasste es im Konsens zusammen und hob Arrach als Beispiel für die Entwicklung im oberen Bayerischen Wald hervor: „Arrach baut seit Jahren an seiner Zukunft.“ Durch Kreativität und eigene Ideen wurden die eigenen Möglichkeiten und Chancen in Wert gesetzt. „200 000 Übernachtungen kommen nicht von ungefähr her. Sie wurden durch konstante Bewegung hart erarbeitet.“ Arrach hätte sich überlegt: Was setzt uns von anderen ab, was macht uns einzigartig? Es wurde ein weiteres „Highlight“ gesetzt für den ganzen Landkreis. „Die Natur in Wert setzen.“ sei ein bemerkenswertes Ereignis und die eigene Tradition des Handwerkswesens darzustellen ein großartiger Gedanke. Die Zukunft gemeinsam zu gestalten, den Lebensraum möglichst attraktiv erhalten, damit auch die jungen Leute sich in der Region wohl fühlen und ein Auskommen haben, hierfür sei Arrach ein hervorragendes Beispiel. Mit der Vorfreude auf die nächste Attraktion endete der Redner.

Pfarrer Kuriakose Cherupuzhathottathil nahm im Anschluss die offizielle Segnung vor. Er bezeichnete den Park als perfekte Mischung aus Natur und Kunst und gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese Atmosphäre vielen Leuten die Möglichkeit gebe, körperliche Gesundheit und geistigen Frieden und Freude zu finden.

Stellvertretender Landrat Egid Hofmann, gratulierte als Naturpark-Vorsitzender des Altlandkreises Kötzting zum Erfolg des Projektes und übergab ein Buchgeschenk.

Nachdem sich die Gäste mit einem Essen gestärkt hatten, war noch Gelegenheit, sich mit einem Führer auf den NAPA-Rundweg zu begeben.

Weitere Bilder über die Einweihungsfeierlichkeiten und den Thementag "Wald, Natur & Energie" finden Sie hier !!!

 

 

Dem Müll auf den Leib gerückt

Erstmals Aktion „Rama dama“ in der Gemeinde – Jugendfeuerwehren zeigten sich fleißig

Was schon in vielen Orten Tradition hat, ist jetzt auch in der Gemeinde Arrach durchgeführt worden. Der Frühling ist eingekehrt, die Temperaturen sind gestiegen, Schnee und Eis sind geschmolzen und gaben den vergessenen Müll wieder frei. Doch nicht alles, was da zum Vorschein kommt, ist schön. Zu einer Abfallsammelaktion unter dem Motto „Rama dama“, haben sich die Jugendfeuerwehren aus Arrach und Haibühl zusammengetan. Erfreulich viele halfen mit, um Straßenränder, -böschungen und Plätze von großen Mengen Unrat zu säubern. In dem genau ausgeklügelten Plan wurden die wichtigsten Straßen aller drei Ortsteile, der Seepark, der Moorweg, der Natur-Art-Park-Weg und der Haibühler Dorfpark berücksichtigt.
Fleißig gewerkelt haben die 30 jugendlichen Helfer, die von Andreas Lohberger, Jugendwart der FFW Arrach, koordiniert wurden. Bei der Haibühler Nachbarwehr zeigte sich Jugendwart Johannes Haselsteiner verantwortlich. Nach drei Stunden kehrten die fleißigen Sammler wieder zurück zum Ausgangspunkt.
32 Müllsäcke waren randvoll. Gefunden wurden neben unzähligen Glasscherben, Weinflaschen und Verpackungsmüll auch auffällige Dinge wie mehrere Autoreifen, Zementsäcke, eine alte Kloschüssel, Regenschirme und ein verrosteter Kotflügel eines VW-Käfers. Für Überraschung und ungläubiges Staunen sorgte die Tatsache, als einer der Sammler seinen schon seit längerem verlorenen Quad-Schlüssel in einem Straßengraben wieder fand.
Bürgermeister Sepp Schmid fand sich im Arracher Gerätehaus ein und begutachtete das Sammelergebnis. Sein Dank ging an alle Helfer, die Betreuer und die beiden Initiatoren Andreas Lohberger und Matthias Schmid. Unermüdlich zeigten sich hier die Haibühler Nachwuchsfeuerwehrler, die noch in der Nacht bei einer Übung Dienst taten und vor der Sammelaktion nicht viel Schlaf abbekamen.
Im Gerätehaus Arrach ließen sich alle Teilnehmer als kleines Dankeschön für ihre Arbeit die von der Gemeinde gesponserte Brotzeit schmecken.
Mehrere Kubikmeter Müll werden nun von der Gemeinde entsorgt. Der Gemeindechef freute sich über das soziale Engagement der Jugend und hofft, dass sie auch nächstes Jahr wieder dabei sind, wenn es wiederum heißt „Rama dama“. 

 

 

Im Dienst der guten Sache

Förderverein der „Helfer vor Ort“, Gruppe Arrach, aus der Taufe gehoben

Die Gemeinde Arrach ist seit Sonntag, 13.12.2009 wieder um einen Verein reicher geworden: Im Gasthaus Meindl in Haibühl wurde von insgesamt 29 Gründungsmitgliedern ein „Förderverein zum Zweck der Finanzierung einer Einsatzgruppe ‚Helfer vor Ort’ in Zusammenarbeit mit dem BRK“ gegründet.
Die Gründungsversammlung wurde vom ersten Bürgermeister Sepp Schmid eröffnet. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen. Sein besonderer Gruß galt Herrn Anton Ruhland aus Waldmünchen, der die Satzung für den Verein ausgearbeitet hat und den langen Weg von Waldmünchen in Kauf genommen hat, um bei der Vereinsgründung dabei sein zu können.
Sepp Schmid bedauerte die Anlaufschwierigkeiten bei der Gründung der „Helfer vor Ort“. Es habe von einigen Personen viel Kritik an dieser Einrichtung gegeben. „Unsinnige Kritik!“, wie er meinte. Es sei immer nur die Rede davon gewesen, wem da was nicht passt. Bei den ganzen Diskussionen sei ein einziges (seiner Meinung nach das wichtigste) Wort nicht gefallen: Helfen. „Dass die Gemeinde Arrach diese Einrichtung braucht, steht außer Frage!“ Bei den Zeiten, die ein Rettungswagen von der Kötztinger oder gar Chamer Wache aus brauche, sei eine schnelle Hilfe, z. B. bei Herz-Kreislauf-Versagen unmöglich. Die „Helfer vor Ort“ können diese Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken. Um dies finanziell zu unterstützen, soll der Förderverein gegründet werden. Schmid erhofft sich viele Gemeindebürger, die mit geringem finanziellen Aufwand dies unterstützen. „Und sollte nach zehn Jahren Kassensturz gemacht werden und ein Kostenaufwand von 50 000 Euro unter dem Strich herauskommen, und damit auch nur einem einzigen Menschen geholfen werden konnte, so wäre das Geld gut angelegt gewesen und der Verein hätte seine Berechtigung!“, so Sepp Schmid enthusiastisch.
Wie Anton Ruhland in seinen Grußworten bemerkte, sei ihm bei der Rede von Sepp Schmid „das Herz aufgegangen“, denn immer wieder ginge es nur um das Thema „Geld“. „Dabei wird allzu oft vergessen, dass Menschenleben daran hängen!“ Er sprach der Versammlung sogar ein herzliches Vergelts Gott für die Einsatzbereitschaft für die gute Sache aus.
Nach der Verlesung der Satzung durch Anton Ruhland sowie der Erläuterung wichtiger Paragraphen erfolgte eine Diskussion zur Satzung. Da keine Änderungswünsche geltend gemacht wurden, beschlossen die Anwesenden per Handzeichen einstimmig, den „Förderverein Helfer vor Ort, Gruppe Arrach“ zu gründen, ihm die vorgetragene Satzung zu geben und dem Verein als Gründungsmitglied anzugehören.
Auf Vorschlag von Sepp Schmid wurde Anton Ruhland einstimmig von den Anwesenden als Wahlleiter bestimmt und übernahm daraufhin die Leitung der Wahl.

Diese erbrachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Sepp Schmid, Stellvertreter: Michael Stahl, Kassenwart: Georg Huber, Schriftführer: Martin Schmid, Kassenprüfer: Thomas Weber und Hermann Zapf

Der neu gewählte Vorsitzende Sepp Schmid übernahm daraufhin die Leitung der Versammlung. Er stellte fest, dass mit der Annahme der ausgearbeiteten Satzung der Verein ordnungsgemäß gegründet ist, dass ihm die 29 Anwesenden als Gründungsmitglieder angehören und dass der bestehende Vorstand satzungsgemäß bestellt ist.

Auf Vorschlag von Sepp Schmid und der einstimmigen Befürwortung der Versammlung wurden folgende Mitgliedsbeiträge festgelegt: 10 Euro für Einzelpersonen - 15 Euro für Familien
Die Beiträge gelten jährlich (erstmals für die Zeit vom 13. Dezember 2009 bis 12. Dezember 2010) und sollen Mitte Februar eingezogen werden.

Beitrittserklärungen liegen in folgenden Einrichtungen aus: Tourist-Info, EDEKA Lemberger (Arrach Kreuzung und Ortsmitte Haibühl), Gasthaus Meindl, Sparkasse Arrach, Bärwurzerei Drexler, Raiffeisen Haibühl, Bäckerei Zapf, Metzgerei Klaus Achatz, Tankstelle Weber, Rathaus. Die Rückgabe der ausgefüllten Formulare kann in der Tourist-Info oder im Rathaus erfolgen.

Es wurde auch bereits ein Einsatzfahrzeug angeschafft, welches momentan noch vollständig mit den benötigten Apparaturen (Defibrillator, Absaugeeinrichtung usw.) bestückt wird. Die offizielle Vorstellung des Autos erfolgt bei der Arracher Seeweihnacht am Sonntag, dem 20. Dezember im Seepark.
Mit dem Wunsch auf möglichst viele Mitglieder und dass der neu gegründete Verein eine Bereicherung für die Gemeinde sein möge, schloss Sepp Schmid die Versammlung. Für die Mühen von Anton Ruhland hatte er ein „Bschoad-Packerl“ dabei.


Bild:
Stehen ihrer neuen Aufgabe mit Idealismus und Begeisterung gegenüber: (von links) Kassenwart Georg Huber, Wahlleiter Anton Ruhland, erster Vorsitzender Sepp Schmid, Kassenprüfer Hermann Zapf und Thomas Weber. Auf dem Bild fehlen: Stellvertretender Vorsitzender Michael Stahl und Schriftführer Martin Schmid.

Hier finden Sie das Beitrittsformular zum Download !

Die Gemeinde Arrach ist LUFTKURORT

Als man im Jahre 1990 zum staatlich anerkannten Erholungsort ernannt wurde, glaubte wahrscheinlich noch niemand an einen Antrag zum "LUFTKURORT". In den vergangenen Jahren wurde jedoch in der Arracher Gemeindeverwaltung und der Tourist-Information zielstrebig dieses neue Ziel in Angriff genommen.

Gerade in den letzten Jahren wurden die Weichen für dieses Prädikat gestellt. Nicht zuletzt waren Projekte wie der "Seepark Arrach" mit dem Kulturprogramm, der Ausbau des Arracher Moores und jetzt auch die Entwicklung der "Natur-Art-Parks" Arrach jetzt letztendlich ausschlaggebend zur Erreichung des Prädikats "LUFTKURORT". Der "Tag der Wahrheit" war am 15. September 2009, als alle Verantwortlichen gespannt den Fachausschuss des Wirtschaftsministerium erwarteten. Rund drei Stunden hielten sich die Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Kurwesen und dem Tourismus in der Gemeinde Arrach auf, und fällten daraufhin am 11.11.2009 eine Entscheidung. Um die Mittagszeit erreichte Arrachs Bürgermeister Sepp Schmid ein Anruf von Landrat Theo Zellner, der ihm die freudige Nachricht übermittelte. Natürlich ist man in der Gemeinde Arrach jetzt schon ein wenig stolz, sich jetzt zu den wenigen Luftkurorten in Bayern zählen zu dürfen. Das heißt aber nicht, dass man jetzt bequemer werden wird, denn die Begeisterung und Zufriedenstellung der Gäste und der Einheimischen ist in Arrach das höchste Gebot. Die Gemeinde Arrach zusammen mit der Tourist-Information bedanken sich an dieser Stelle bei allen, die zur Erreichung des lang gesteckten Zieles "LUFTKURORT" beigetragen haben.

Gemeinde Arrach schließt offiziellen Partnerschaftsvertrag mit Janovice

Am Freitag, den 6.11.2009 reiste eine Delegation der Gemeinde Arrach (Bürgermeister Sepp Schmid, zweite Bürgermeisterin Marion Weber, die Gemeinderäte Michael Stahl, Stephan Schmid und Toni Münsterer, der geschäftsleitende Beamte Franz Zisler und der Leiter der Tourist-Info Stefan Frisch) in die Tschechische Republik nach Janovice, um dort den offiziellen Partnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. Vor einigen Wochen wurde im Vorfeld bereits die projektbezogenen EU-Partnerschaftsverträge für das Waldpädagogikzentrum geschlossen (wir berichteten). Auf tschechischer Seite hatten sich hierzu im Sitzungssaal des Rathauses in Janovice Bürgermeister Michal Linhart, dessen Stellvertreter, einige Stadträte, der Leiter der Stadtverwaltung und die Managerin für grenzüberschreitende Projekte, Monika Zeniskova, eingefunden. Zeniskova, die aus Pilsen stammt und in Nyrsko (Neuern) ihr Büro hat, hatte die entscheidenden Kontakte geknüpft.
Zur Überwindung der sprachlichen Barrieren hatten die Gastgeber einen Dolmetscher verpflichtet. Bürgermeister Linhart, der seit 2002 im Amt ist, eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung, indem er die Vertreter seiner Abordnung sowie die Stadt Janovice kurz vorstellte. Der Ort im Nachbarland wurde bereits im Jahr 1290 durch die Adelsfamilie Janovsky, die auch Namensgeber war, gegründet und hat derzeit 2.140 Einwohner. Besondere Bauwerke sind die Kirche Johannes des Täufers auf dem Marktplatz, quasi das Wahrzeichen der Stadt, sowie die Burgruine Klenova. Linhart zeigte sich sehr erfreut über die künftige Zusammenarbeit und vor allem darüber, dass trotz des lange bestehenden eisernen vorhangs die Beziehungen zwischen den beiden Ländern neu aufgeflammt ist. Wichtig sei für ihn vor allen Dingen ein reger Erfahrungsaustausch, wovon beide Seite nur profitieren könnten.
Bürgermeister Schmid sah die bevorstehende Partnerschaft in seinen Einführungsworten ähnlich und wünschte sich für die Zukunft ein freundschaftliches Verhältnis und Miteinander. Sein besonderer Dank galt an dieser Stelle auch der Regionalmanagerin Monika Zeniskova für ihre Bemühungen um das Zustandekommen dieser Partnerschaft.
Im Anschluss hatten die Tschechen eine Präsentation über die Stadt Janovice vorbereitet, wo der Ort mit seinen Ortsteilen verbunden mit vielen Informationen den bayerischen Gästen näher gebracht wurde. Die Arracher erhielten jeweils zusätzlich eine Kopie des Films auf CD sowie ein Buch zur Stadtgeschichte, bevor die die Übergabe der Wappen auf dem Programm stand. Bürgermeister Linhart übergab hierbei eine Glasplastik mit dem Stadtwappen von Janovice, während Sepp Schmid das Arracher Gemeindewappen ebenfalls in Glasausführung vorbereitet hatte. Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages war schließlich der Höhepunkt des offiziellen Teils der Veranstaltung. Der Inhalt des Vertrages ist auf ein freundschaftliches, grenzüberschreitendes Zusammenwirken der Vertragspartner ausgerichtet, wobei keiner Partei Zwänge oder Pflichten auferlegt werden. Zum Abschluss des offiziellen Aktes reichten sich die Bürgermeister die Hände und sprachen sich für eine gute Zusammenarbeit aus. Um die besiegelte Partnerschaft gebührend zu beginnen, luden die Gastgeber zu einem gemeinsamen Essen ein. Hier kamen sich die Beteiligten Vertreter beider Seiten in entspannter Atmosphäre, auch unter Mithilfe des Übersetzers, näher, knüpften erste Kontakte und tauschten Erfahrungen aus. Die gewonnenen Eindrücke im Nachbarland lassen so jedenfalls auf einen positiven Verlauf des Projekts hoffen.

 

(Bild: die Bürgermeister mit den unterzeichneten Vertragsdokumenten, links der Dolmetscher).

Wichtige Informationen für DSL-Haushalte in der Gemeinde Arrach

Private Bestandskunden der Telekom müssten sich an folgende Nummer wenden, wenn sie ihren Anschluss auf den Tarif, den sie tatsächlich bezahlen, erhöhen wollen: 0911/1503556. 

Bürger, die einen Anschluss eines anderen Anbieters wie Freenet, arcor usw. haben, müssen sich direkt an ihren Provider wenden.

Geschäftskunden, welche einen synchronen Anschluss mit identischer Download und Upload-Rate wollen, müssten sich an T-Systems wenden. Die Nummer dazu lautet: 0800/330 5400.

Kontaktadresse

 

Gemeindeverwaltung Arrach
Rathausplatz 1
93474 Arrach

Telefon 09943-9411-0
Telefax 09943-9411-30

poststelle@arrach.de

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