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Landkreis Cham

Wichtige Informationen für DSL-Haushalte in der Gemeinde Arrach

Private Bestandskunden der Telekom müssten sich an folgende Nummer wenden, wenn sie ihren Anschluss auf den Tarif, den sie tatsächlich bezahlen, erhöhen wollen: 0911/1503556. 

Bürger, die einen Anschluss eines anderen Anbieters wie Freenet, arcor usw. haben, müssen sich direkt an ihren Provider wenden.

Geschäftskunden, welche einen synchronen Anschluss mit identischer Download und Upload-Rate wollen, müssten sich an T-Systems wenden. Die Nummer dazu lautet: 0800/330 5400.

Breitbandausbau in Arrach

Deutsche Telekom hat ihr Breitbandnetz im Landkreis Cham weiter ausgebaut – Ab sofort neue DSL-Anschlüsse für über 950 Haushalte in der Gemeinde Arrach – Bandbreiten bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde 

Arrach hat neue Auffahrten auf die weltweite Datenautobahn bekommen. Ab sofort sind im Ortskern sowie in den Gemeindeteilen Ottenzell, Stadlern, Haibühl, Drittenzell die DSL-Leitungen aktiv. Über sie können nun große Datenmengen direkt in die Telefonbuchse fließen. Die Geschwindigkeit der Übertragung erreicht je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde (KBit/s), wovon über 950 Haushalte profitieren.
„Ich freue mich, dass wir einen der begehrten Internetanschlüsse bekommen haben“, betont der Bürgermeister von Arrach, Sepp Schmid. „Gerade für die ländliche Region ist ein DSL-Anschluss ein immer wichtigerer Infrastruktur-Vorteil.“ Anfang des Jahres hat die Gemeinde mit der Deutschen Telekom einen Kooperationsvertrag zur Verbesserung der örtlichen Breitband-Infrastruktur geschlossen. Dieser sah vor, dass sich Arrach an den Ausbaukosten beteiligt. Der Netzausbau wäre für die Deutsche Telekom alleine wirtschaftlich nicht machbar gewesen. Denn ein DSL-Ausbau ist teuer: Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 50.000 Euro. Die Investitionen bedeuten für die Telekom Verluste, wenn zu wenige Kunden über einen Ausbau gewonnen werden. In vielen Fällen setzt der Konzern deshalb auf Kooperationen mit den Gemeinden. Rund 1000 Kooperationen hat die Telekom inzwischen mit Gemeinden vereinbart. Das Ergebnis dieses Engagements kann sich sehen lassen: Mehr als 96 Prozent aller Haushalte in Deutschland können bereits einen DSL-Anschluss der Deutschen Telekom nutzen.
Allein im vergangenen Jahr hat die Deutsche Telekom rund 300 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Seit 1999 hat die Deutsche Telekom damit rund zehn Milliarden Euro in die Breitbandinfrastruktur gesteckt. „Im Gegensatz zu anderen Anbietern haben wir bereits bewiesen, dass wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren investieren, sondern auch in die ländlichen Gebiete“, sagt Cordelia Hiller von der Deutschen Telekom. „Allerdings müssen wir als Unternehmen darauf achten, dass sich unsere Investitionen rentieren“, so die Pressesprecherin. Sie hofft, dass sich die Investitionen nun auch wieder in Arrach auszahlen.
Die neuen DSL-Anschlüsse können ab sofort gebucht werden. Wer noch kein Kunde der Deutschen Telekom ist, der kann sich unter der kostenlosen Servicenummer (0800) 3303000 über die Verfügbarkeit informieren. Im Internet unter www.t-home.de oder in den örtlichen Telekom Shops können Neukunden das schnelle Internet ebenfalls bestellen. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten bestellen. Darüber wird er vom Vertriebsteam in Nürnberg unter der eigens geschalteten Telefonnummer (0911) 150 35 56 beraten.
Hintergrund: Mehr Breitband für alle
Die Internetgeschwindigkeit hängt generell davon ab, wie nah der Bürger am nächsten Netzknotenpunkt wohnt. Denn die herkömmliche Telefonleitung, über die der Datenstrom ab dieser Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Physik im Kupferkabel gar nicht mehr mit. Um Arrach besser versorgen zu können, hat die Deutsche Telekom nun zusätzliche Glasfaser-Leitungen geschaltet und sechs nähere Kabelverzweiger eingerichtet. Effekt: Das Signal ist verstärkt, und die Bürger können sich über freie Fahrt im Daten-Schnellverkehr freuen.

Ein Meilenstein in der DSL-Versorgung wurde gelegt

... Regierungspräsidentin Brunner überreichte Bgm. Sepp Schmid den Förderbescheid

Bürgermeister Sepp Schmid erhält von der Regierungspräsidentin den Förderbescheid

Mit einer Einladung der Regierung der Oberpfalz am Dienstag, den 27.1.2009 konnte Bürgermeister Sepp Schmid ein weiteres seiner Wahlversprechen wieder einen großen Schritt näher bringen. Bereits bei der ersten Veranstaltung der Breitbandinitiative Bayern in Weiden, die im Sommer 2008 stattfand, wurden durch den Bürgermeister erste Kontakte geknüpft, bzw. die Voraussetzungen für die Verwirklichung einer schnellen Breitbandanbindung der Gemeinde Arrach geschaffen. Als erstes ernannte Schmid den Verwaltungsbeamten Franz Pfeffer zum Breitbandpaten der Gemeinde Arrach. Dieser leitete dann die ersten Schritte, von der Markterkundungsphase bis hin zur Ausschreibung ein. Die Ausschreibung ergab schließlich, dass die Telekom das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.
Glücklicherweise waren die Voraussetzungen in Arrach schon durch verschiedene Vorleistungen der Telekom, wie z.B. die Verlegung von Leerrohren bei früheren Baumaßnahmen, äußerst günstig. So kann ein Großteil der neu zu verlegenden Glasfaserkabel in vorhandene Leerrohre eingezogen werden, was die Kosten erheblich reduziert. Ursprünglich war angedacht die schlecht versorgten Ortsteile Arrach und Ottenzell auszubauen. Nach Verhandlungen mit der Telekom und in Hinblick auf die ebenfalls teilweise sehr schlechte Versorgung in Haibühl, vor allem in der Schwarzhölzlstrasse, die sich nach dem Erkundungsverfahren schlechter als angenommen dargestellt hat, wurden die Planungen auch auf diese Gebiete erweitert. Dadurch entstanden natürlich weitere Kosten, die jedoch durch die Förderung durch die Regierung jetzt jedoch weitgehend kompensiert werden konnten.
Da die Gemeinde Arrach das gesamte Verfahren streng nach den Förderrichtlinien der Breitbandinitiative Bayern abgewickelt hatte, stand einer Förderung durch die Regierung nichts mehr im Wege. Von den gesamten, durch die Gemeinde zu tragenden Kosten in Höhe von 109.500 €, sind durch die Gemeinde nach Abzug der Förderung in Höhe von 50.000 €, jetzt noch 59.500 € selbst zu tragen. Durch die Planung der Telekom, welche im gesamten Gemeindegebiet insgesamt sechs Stück sogenannte „Outdoor-DSLAM´s“ aufstellt, ist eine fast hundertprozentig flächendeckende DSL-Erschließung mit Bandbreiten von maximal 16.000 kbit/s möglich, je nach Entfernung des Endkunden zum jeweiligen DSLAM. Da diese DSLAM´s mittels Glasfaserkabel versorgt werden, ist ein Ausbau auf Bandbreiten von 25 – 50 Megabit in naher Zukunft möglich. Somit ist das Geld, welche die Gemeinde jetzt in den Ausbau investiert, auch zukünftig gut angelegt. Standard im Gemeindegebiet wird nach Ausbau auf jeden Fall vorläufig eine Versorgung von 6.000 kbit/s sein. In diesem Zusammenhang weist die Gemeinde Kunden mit „DSL-light-Verträgen“ darauf hin, dass diese Verträge nach Aufschaltung der hohen Bandbreiten nicht automatisch umgestellt werden, d.h. eine Änderung des persönlichen Vertrages und eine Aufschaltung auf höhere Bandbreiten muss durch den Kunden manuell beantragt werden. Auf alle Fälle wird sich zu gegebener Zeit ein Mitarbeiter der Telekom bei den „DSL-light-Kunden“ melden.
Es wird auf jeden Fall von Seiten der Telekom versucht, die Versorgungslücken in der Gemeinde Arrach noch dieses Jahr, vielleicht schon bis zum Juli diesen Jahres zu schließen. Den entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Telekom konnte Bgm. Sepp Schmid, mit voller Zustimmung des Gemeinderates, ebenfalls in Regensburg mit Herrn Jacob und Herrn Riepl von der Deutschen Telekom unterzeichnen.

Bgm. Schmid und Breibandpate Franz Pfeffer mit den Vertretern der Telekom, Herrn Jacob und Herrn Riepl nach der Vertragsunterzeichnung

Auswahlverfahren gemäß der Breitbandrichtlinie

Die Gemeinde Arrach, Landkreis Cham, Regierungsbezirk Oberpfalz, 2.700 Einwohner, möchte das unzureichende Breitbandangebot verbessern. Es wird daher gemäß der „Richtlinie zur Förderung der Breitbanderschließung in ländlichen Gebieten (Breitbandrichtlinie)“ ein Auswahlverfahren durchgeführt (Ziffer 6.4 der Breitbandrichtlinie). Die individuelle Situation der Gemeinde Arrach ist in den Anlagen 1 bis 3 ausführlich dargestellt. Die in der Ausbaukarte bezeichneten zu versorgenden Gemeindegebiete sollen mit dem vorgegebenen Versorgungsstandard ausgebaut werden.
Das Auswahlverfahren dient der Identifizierung eines Netzbetreibers für den Aufbau und Betrieb eines leitungs- oder funkbasierten Breitbandnetzes im definierten Bedarfsgebiet. Es unterliegt den Grundsätzen der Anbieter- und Technologieneutralität.

Nähere Auskünfte hierzu erteilt die Gemeinde Arrach:

Gemeinde Arrach
Rathausplatz 1
93474 Arrach
Tel.: 09943/ 9411-15
Fax.: 09943/ 9411-30
EMail: info@arrach.de

 Downloads:

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Kontaktadresse

 

Gemeindeverwaltung Arrach
Rathausplatz 1
93474 Arrach

Telefon 09943-9411-0
Telefax 09943-9411-30

poststelle@arrach.de

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