... Regierungspräsidentin Brunner überreichte Bgm. Sepp Schmid den Förderbescheid

Bürgermeister Sepp Schmid erhält von der Regierungspräsidentin den Förderbescheid
Mit einer Einladung der Regierung der Oberpfalz am Dienstag, den 27.1.2009 konnte Bürgermeister Sepp Schmid ein weiteres seiner Wahlversprechen wieder einen großen Schritt näher bringen. Bereits bei der ersten Veranstaltung der Breitbandinitiative Bayern in Weiden, die im Sommer 2008 stattfand, wurden durch den Bürgermeister erste Kontakte geknüpft, bzw. die Voraussetzungen für die Verwirklichung einer schnellen Breitbandanbindung der Gemeinde Arrach geschaffen. Als erstes ernannte Schmid den Verwaltungsbeamten Franz Pfeffer zum Breitbandpaten der Gemeinde Arrach. Dieser leitete dann die ersten Schritte, von der Markterkundungsphase bis hin zur Ausschreibung ein. Die Ausschreibung ergab schließlich, dass die Telekom das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.
Glücklicherweise waren die Voraussetzungen in Arrach schon durch verschiedene Vorleistungen der Telekom, wie z.B. die Verlegung von Leerrohren bei früheren Baumaßnahmen, äußerst günstig. So kann ein Großteil der neu zu verlegenden Glasfaserkabel in vorhandene Leerrohre eingezogen werden, was die Kosten erheblich reduziert. Ursprünglich war angedacht die schlecht versorgten Ortsteile Arrach und Ottenzell auszubauen. Nach Verhandlungen mit der Telekom und in Hinblick auf die ebenfalls teilweise sehr schlechte Versorgung in Haibühl, vor allem in der Schwarzhölzlstrasse, die sich nach dem Erkundungsverfahren schlechter als angenommen dargestellt hat, wurden die Planungen auch auf diese Gebiete erweitert. Dadurch entstanden natürlich weitere Kosten, die jedoch durch die Förderung durch die Regierung jetzt jedoch weitgehend kompensiert werden konnten.
Da die Gemeinde Arrach das gesamte Verfahren streng nach den Förderrichtlinien der Breitbandinitiative Bayern abgewickelt hatte, stand einer Förderung durch die Regierung nichts mehr im Wege. Von den gesamten, durch die Gemeinde zu tragenden Kosten in Höhe von 109.500 €, sind durch die Gemeinde nach Abzug der Förderung in Höhe von 50.000 €, jetzt noch 59.500 € selbst zu tragen. Durch die Planung der Telekom, welche im gesamten Gemeindegebiet insgesamt sechs Stück sogenannte „Outdoor-DSLAM´s“ aufstellt, ist eine fast hundertprozentig flächendeckende DSL-Erschließung mit Bandbreiten von maximal 16.000 kbit/s möglich, je nach Entfernung des Endkunden zum jeweiligen DSLAM. Da diese DSLAM´s mittels Glasfaserkabel versorgt werden, ist ein Ausbau auf Bandbreiten von 25 – 50 Megabit in naher Zukunft möglich. Somit ist das Geld, welche die Gemeinde jetzt in den Ausbau investiert, auch zukünftig gut angelegt. Standard im Gemeindegebiet wird nach Ausbau auf jeden Fall vorläufig eine Versorgung von 6.000 kbit/s sein. In diesem Zusammenhang weist die Gemeinde Kunden mit „DSL-light-Verträgen“ darauf hin, dass diese Verträge nach Aufschaltung der hohen Bandbreiten nicht automatisch umgestellt werden, d.h. eine Änderung des persönlichen Vertrages und eine Aufschaltung auf höhere Bandbreiten muss durch den Kunden manuell beantragt werden. Auf alle Fälle wird sich zu gegebener Zeit ein Mitarbeiter der Telekom bei den „DSL-light-Kunden“ melden.
Es wird auf jeden Fall von Seiten der Telekom versucht, die Versorgungslücken in der Gemeinde Arrach noch dieses Jahr, vielleicht schon bis zum Juli diesen Jahres zu schließen. Den entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Telekom konnte Bgm. Sepp Schmid, mit voller Zustimmung des Gemeinderates, ebenfalls in Regensburg mit Herrn Jacob und Herrn Riepl von der Deutschen Telekom unterzeichnen.

Bgm. Schmid und Breibandpate Franz Pfeffer mit den Vertretern der Telekom, Herrn Jacob und Herrn Riepl nach der Vertragsunterzeichnung