Geografische Lage
Der Ort liegt im Bayerischen Wald im Tal des Weißen Regens im Lamer Winkel und ist von den Bergzügen des Ossers, des Arbers, des Riedelsteins, des Kaitersberges und des Hohen Bogens umgeben.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde hat 13 Ortsteile:
Arrach - Auhof - Drittenzell - Eck - Eckelshof - Eschlsaign - Großmühle - Haibühl - Kleß - Kummersdorf - Ottenzell - Ottmannszell - Stadlern
Nachbargemeinden
Lam
Hohenwarth
Neukirchen b. Hl. Blut
Arnbruck
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:
- CSU-UWG 4 Sitze;
- SPD-FW 3 Sitze;
- Parteilose WG "Einigkeit" 4 Sitze;
- Freie Bürger 3 Sitze;
Bürgermeister ist zur Zeit Sepp Schmid (Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen

Das Wappen ist "gespalten von Silber und Rot; über gesenktem, von Blau und Gold gespaltenem Wellenbalken, vorne ein links gewendeter, golden gezungter roter Drachenrumpf, hinten die silberne Krümme eines Abtstabs."
Wappengeschichte
Die Spaltung des Wappens unterstreicht, dass die Gemeinde Arrach aus den bis 1978 selbstständigen Gemeinden Arrach und Haibühl zusammengesetzt ist. Der Wellenbalken im Schildfuß verweist auf die Lage der Gemeinde im Tal des Weißen Regens und ist zugleich redendes Bild für den Ortsnamen (-ach von -althochdeutsch aha, also Wasserlauf, Fluss). Der rote Drache vorn steht für die im 11. Jahrhundert errichtete Markgrafschaft Cham und die Diepoldinger, denen dieses Wappenbild zugeschrieben wird. Der Abtstab erinnert an das Kloster Rott am Inn, das seit dem 14. Jahrhundert das kirchliche Leben prägte und bis ins 17. Jahrhundert wichtigster Grundherr in der Gemeinde war. Die Farben Blau und Gold sind dem Familienwappen der Nothafft entnommen, die seit 1741 Inhaber der Hofmark Lichteneck und für kurze Zeit Ende des 15. Jahrhunderts auch Inhaber der Hofmark Hohenwarth waren. Beide Hofmarken waren für die Gemeindegeschichte wichtig; die Nothafft stehen hier stellvertretend für viele weitere adelige Hofmarksherren.
Geschichtliches
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ottenzell 1289, Haibühl 1293 und Arrach selbst im Jahre 1383. Seit dem 13. Jahrhundert war das Kloster Rott am Inn in diesem Gebiet begütert. Um 1600 erfolgte eine Neubesiedlung des Arracher Gebietes. Bis ins 17. Jahrhundert dauerte der grundherrschaftliche Einfluß des Klosters Rott am Inn.