Mit dem Naturpark war er schon von Kind auf verbunden, schlüpften doch auf einem Grundstück
seines Vaters in Hinterhaibühl die ersten Auerhuhn-Singerl. An seinen Amtsvorgänger Egid Hofmann überreichte Schmid zum Dank für die geleistete Arbeit eine Erinnerungstafel. Hofmanns Verdienste sollen noch mit der
goldenen Ehrennadel gewürdigt werden; ein entsprechender Vorschlag von Theo Amberger wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig befürwortet.
In der Diskussion sprach sich der Neukirchner Bürgermeister Sepp Berlinger dafür aus, das Altlandkreis-Denken im Naturpark durch einen Zusammenschluss der vier Bereiche im Landkreis zu überwinden. Ein Gedanke, mit dem sich der Gründungsvorsitzende Vitus Irrgang nicht recht anfreunden konnte, hatte es den Verein Kötzting doch schon im Vorfeld der Gebietsreform gegeben. Als größte Leistung des Vereins nannte Irrgang das Auerhuhn-Projekt mit Dr. Hans Aschenbrenner. Hofmann regte schließlich noch die Aufstellung von Panorama-Tafeln an Aussichtspunkten an, Irrgang einen Besuch auf der Burgruine Runding. Eine nachdenkliche Note bekam die ansonsten vorwiegend heitere Mitgliederversammlung durch den Beitrag von Matthias Simstich. “Es ist unsinnig, wie wir leben, klagte der pensionierte Förster unter Hinweis auf den gedankenlosen Umgang mit Ressourcen. Jeder einzelne sei gefordert, umzudenken, sagte er. Und der Naturpark sollte Reklame dafür machen.
1. Vorsitzender Sepp Schmid (Arrach); 2. Vorsitzender Franz Müller
(Lohberg); Geschäftsführer Hans Braun (Landratsamt), Kassier Matthias Seidl
(Landratsamt); Beirat: Wolfgang Ludwig (Bad Kötzting), Xaver Gmach
(Hohenwarth), Theo Amberger (Rimbach), Ludwig Klement (Zandt); Johann
Aumeier (Miltach), Ludwig Baumgartner (Blaibach), Josef Dachs
(Grafenwiesen), Egid Hofmann (Neukirchen b. Hl. Blut); Delegierte für den
Dachverband: Sepp Schmid, Franz Müller, Egid Hofmann, Theo Amberger, Ludwig
Baumgartner
(Bericht und Bild: Kötztinger Zeitung)