. Organisationsleiter Hermann Zapf hieß Publikum und Mitwirkende herzlich willkommen. An Alois Pfeffer, der sein Grundstück zur Verfügung stellte und auch mit einer prächtigen Krippenausstellung in seiner Werkstatt aufwartete, überreichte er einen handgemachten Lebkuchenstern mit Aufschrift. Ein spezieller Dank ging an alle Helfer und die FFW Arrach, die den Pavillon und die Leuchtkugel unentgeltlich zur Verfügung stellte. Auch Bürgermeister Sepp Schmid schloss sich mit Willkommens- und Dankesworten an. Er sah die Veranstaltung als gute Gelegenheit, um miteinander in beschaulicher Stimmung ins Gespräch zu kommen, und wünschte ruhige und besinnliche Stunden. Thomas Fischl übernahm es stellvertretend für die vier Vereine, an Hermann Zapf ein Geschenk für seine Bemühungen zu überreichen.
Ihren Debüt-Auftritt absolvierte mit Bravour die junge, neu gegründete „Ottenzeller Stubnmusi“ mit Franziska und Magdalena Amberger (Zither und Flöte), Anna-Lena Achatz (Akkordeon), Stefan Schmid (Gitarre) und Lea Brandl (Flöte). Mit ihrem gekonnten Vortrag von besinnlichen Weisen flogen ihnen die Sympathien der Zuschauer nur so zu. Bettina Müller ließ ihre Steirische mit staaden Melodien wie „Waldesruh“ oder dem „Lorenzi-Landler“ erklingen. Verserlschreiberin Marion Brandl hatte sich so ihre Gedanken um den Weihnachtsstress und den wahren Sinn des Festes gemacht. Modernere Töne schlug Laura Brandl an, als sie Pop-Lieder wie „An angel“ (Kelly-Family) oder „Schene Weihnacht“ (Seer) im Sologesang vortrug, begleitet von Stefan Schmid auf der Gitarre. Ins „Winter wonderland“ enführte Anton Meindl auf seiner Trompete.
Die Weihnachtsgeschichte erzählte das von 14 Ottenzeller Kindern aufgeführte bayerische Krippenspiel. Unter der Anleitung von Andrea Hofmann war das Geschehen um die Geburt Jesu einstudiert worden. Dabei brillierte Lea Brandl als Erzähler, sowie mit Flötenspiel und Gesang. Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Still, still, still“ klang das Stück aus. Für die schauspielerische Leistung der Kinder gab es einen kräftigen Schlussapplaus von den Zuschauern, die sich vom besonderen Flair der Örtlichkeit des Geschehens einvernehmen ließen.
Für das leibliche Wohl der Gäste war mit Glühwein und Bratwurstsemmeln hervorragend gesorgt. Begehrt war dabei die diesjährige Sammlertasse mit dem Konterfei der „Steffebaun-Kapelle“. Die Lose für die Krippenverlosung waren auch schnell an den Mann bzw. die Frau gebracht. Zu vorgerückter Stunde betätigte sich Therese Pfeffer, die Frau des Hobby-Krippenbastlers, als Glücksfee. Sie zog aus der Vielzahl von Losabschnitten Manfred Lohberger. Er durfte die wunderschöne Krippe, die mit ihren kostbaren Figuren einen großen Wert darstellt, mit nach Hause nehmen. Der erzielte Erlös der gesamten Veranstaltung soll für den Ankauf einer Weihnachtsbeleuchtung des Ottenzeller Dorfplatzes verwendet werden.
Bildunterschrift zu Dorfweihnacht:
Nur einer konnte die wunderschöne Krippe gewinnen (von links): Bürgermeister Sepp Schmid, Glücksfee Therese Pfeffer, Spender Alois Pfeffer, der glückliche Gewinner Manfred Lohberger und Organisator Hermann Zapf).
(Bild und Bericht: Regina Pfeffer)